Wenn ein geliebter Mensch schwer erkrankt oder gar plötzlich stirbt, stellt uns dies vor existenzielle Herausforderungen. Gewohnte Sicherheiten geraten ins Wanken, wir werden konfrontiert mit
schmerzlichen Abschiedsprozessen, Ungeklärtes muss vielleicht noch bereinigt werden. So kann es sein, dass das, was uns früher wichtig war, plötzlich nicht mehr relevant erscheint.
Wenn Worte fehlen, wenn man nichts mehr «machen» kann, bin ich gerne da. Ich begleite sowohl die sterbende Person selbst als auch ihre geliebten Menschen achtsam und feinfühlig.
Als langjährige Seelsorgerin am Kantonsspital St. Gallen, durch diverse Ausbildungen, als Erforscherin von Trauer, sowie als Gestalterin von Abdankungen, habe ich sehr viel Erfahrung im Bereich
Sterben, Tod und Trauer und in der Begleitung von Menschen in anderen Bewusstseinszuständen.
Je nach Wunsch begleite ich Sie vorher, während oder/und danach.
Vorher
-
Begleitung der sterbenden Person und ihrer Angehörigen. Kommunikation und Dasein bei und mit der sterbenden Person
und Einbringen meiner Erfahrung in nonverbaler Kommunikation und unterstützen in Übergängen. Im bereits beginnenden Abschied begleite ich die Angehörigen, stärke ihre Ressourcen, gestalte
Kommunikation, biete seelische Entlastung, vernetze evtl. mit andern Diensten.
Während
-
Gestaltung der Abdankungsfeier. Persönliche Gestaltung, passend zur
verstorbenen Person und zu den Hinterbliebenen. Die Form bestimmen Sie, von säkular bis spirituell, auf dem Friedhof oder in freier Natur oder auch im Friedwald, öffentlich oder privat. Ich
achte jede Form von Weltanschauung. Jeder Mensch ist einmalig und unverwechselbar, ebenso ist es die Spur, die er auf dieser Erde hinterlässt. Sie soll Raum haben und Würdigung bei einer
Bestattung.
Danach
- Trauerbegleitung. Trauer hat viele Gesichter und auch Menschen trauern verschieden. Ich begleite Sie in schwerer Zeit individuell, respektvoll, ressourcenorientiert und auf Ihre Bedürfnisse
bezogen. Alle Gefühle haben Raum. Abschiede können uns sehr herausfordern und an unsere Grenzen bringen. Bei Suizid, plötzlichem Tod, dem Versterben eines Kindes, einer Familienmutter, eines
Familienvaters, nach langjährigen Beziehungen, wenn sich Trauerereignisse häufen, bei konflikthaften Beziehungen ist ein Abschied zusätzlich erschwert. Eine achtsame Begleitung kann helfen, den
Weg im Wegelosen zu finden.