Es gibt sehr viele sowohl uralte als auch moderne Mythen und Märchen, in denen ein Mensch auszieht und als Held zurück kehrt. Überwiegend wird dabei die Heldenreise eines Mannes beschrieben. Doch wie wird eine Frau zur Heldin? Dies ist wesentlich weniger gut erforscht und interessiert mich daher sehr. Ich bin auf einen alten sumerischen Göttinnenmythos gestossen. Inanna besucht ihre dunkle Schwester Ereschkigal im Totenreich, stirb und kommt ins Leben zurück. Könnte also eine weiblich geprägte Heldinnenreise vertikal ausgerichtet sein, dh Tiefe und Höhe verbinden, mythologisch ausgedrückt Tod und Leben, Himmel und Unterwelt?Wohingegen männlich geprägte Heldenreisen horizontal geprägt sind, Heldentaten, die auf Erden begangen werden.

Es braucht beide Formen und Arten von Held*innenreisen. Insbesondere in der heutigen Zeit, in der eine Pandemie uns dazu einlädt, kollektiv uns mit dem Thema Sterben und Tod auseinanderzusetzen und uns dazu einlädt, Heldinnenreisen zu gehen.

Sich einzulassen auf eine persönliche Heldinnenreise kann zu tiefer Individuation und Transformation führen.


Heldinnenreise

Achtung: neu angesichts von Corona: das Angebot wird online stattfinden, sobald genügend Anmeldungen da sind (dann werde ich einen doodle starten)!